Sie sind größtenteils berufstätig und bereits ein wenig älter als andere Studierende. Sie sind hochmotiviert, sehr zielstrebig und wollen sich akademisch weiter qualifizieren. Das Profil der 76.000 Studierenden an der FernUniversität in Hagen unterscheidet sich von dem anderer Hochschulen. Das stellte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei ihrem Antrittsbesuch am 12. August an der FernUniversität in Hagen fest.
Die Universitätsleitung und Vertreterinnen und Vertreter des AStA vermittelten Ministerin Svenja Schulze (vorne, Mitte), was es besonders für Berufstätige oder (Allein-)Erziehende bedeutet, an der FernUniversität zu studieren.
Sie war gekommen um mehr über diese auch für die Landesregierung und ihre Bildungspolitik wichtige Studierendengruppe zu erfahren. Wissenschaftsministerin Schulze betonte während ihres Besuchs die Bedeutung, die der FernUniversität Hagen zukommt: „Die FernUniversität trägt mit ihren Studentinnen und Studenten dazu bei, nicht nur in NRW sondern bundesweit Bildungsreserven zu mobilisieren und den Fachkräftemangel zu reduzieren.“
Ganz besonders interessierte sie sich dafür, wie Studierende die Doppelbelastung von Studium und Beruf bzw. familiärer Tätigkeit bewältigen. Und sie wollte wissen, wie jene Studierenden mit ihrem Studium zurechtkommen, die über ihre berufliche Qualifikation einen Zugang zur Universität erhalten haben. „Für Berufstätige, Alleinerziehende oder allgemein familiär eingespannte Personen bietet die FernUniversität mit ihrem flexiblen Studienangebot oft die einzige Chance auf eine wissenschaftliche Qualifikation“, erklärte die Ministerin dazu. „Die FernUniversität in Hagen und ihre Studierenden sind dafür ein wichtiger Partner“, versicherte Ministerin Schulze.
Wie sich das Fernstudium in den Alltag der Studierenden einpassen lässt, aber was dies auch für die Lehrenden bedeutet, erläuterte Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer anhand von aktuellen Beispielen und Evaluationsergebnissen. Vertreterinnen und Vertreter des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) forderten in einem anschließenden Gespräch mit der Ministerin, angesichts der steigenden Studierendenzahlen die Bedeutung einer ausreichenden Betreuung für ein erfolgreiches Studium im Blick zu behalten.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de