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FernUni-News - Berichte

FERN neu buchstabiert: F wie Familie, E wie Enthusiasmus, R wie Reisen, N wie Neugier

Bei Alumni-Feiern berichten Absolventinnen und Absolventen aus dem Studierendenleben

Nicht New York, Rio, Tokio, aber immerhin Hagen, Hamburg und Hannover: Es war reiner Zufall, dass die zentralen drei Absolventenfeiern des Jahres 2011 in den Regionalzentren stattfanden, die mit Ha beginnen. Dass lag vor allem an dem späteren Start der Regionalzentren in den südlichen Bundesländern. Doch wegen der längeren Anfahrten auf die Teilnahme verzichten? Das wollten zahlreiche eingeladene Absolventinnen und Absolventen nicht. Immer mehr fühlen sich schließlich eng und dauerhaft mit „ihrer“ Universität – die so fern ja überhaupt nicht – verbunden.

So nahmen erfolgreiche FernUni-Studentinnen und -Studenten z.T auch längere Wege in Kauf, um an einer der Feiern teilnehmen zu können – im doppelten Sinn. Zum einen kam ein Teil von ihnen auch aus weiterer Entfernung. Zum anderen war für wohl fast alle das Studium – in der Regel gleichzeitig zum Beruf – eine harte, zeitaufwändige Arbeit.

200 Gäste in Hagen

90 Absolventinnen und Absolventen führte ihr Weg nach Hagen, z.T. auch ein längerer aus Süddeutschland. Sicher wären gerne noch mehr ins Regionalzentrums gekommen, aber oft ließ sich die Anfahrt nicht mit Beruf, Familienarbeit etc. vereinbaren. Andere brachten dafür Partnerinnen, Partner, Kind oder Eltern mit. So konnte Svenja Gummersbach, die Leiterin des Regionalzentrums Hagen, über 200 Gäste begrüßen – gleich nach einigen einleitenden Takten des alten Studentenliedes „Gaudeamus igitur“.

Von den nicht immer einfachen Rahmenbedingungen für ein Studium von zuhause aus wusste auch Angelika Rehborn, Absolventin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, in ihrem Rückblick zu berichten. Ob sie das Richtige gelernt hat, fragte sie sich selbst – „Das zeigt die Zukunft.“ Ob sie noch einmal ein Studium in Hagen beginnen würde? „Ich war mir nicht immer sicher.“ Diese Frage hat sie jedoch bereits beantwortet, indem sie sich in den Bachelorstudiengang Psychologie eingeschrieben hat: „Die FernUni wird mich nicht los!“ Ob sich das Studium gelohnt hat? „Uneingeschränkt ja“, denn es machte der Absolventin deutlich, welchen Wert Familie, Freunde und Freizeit haben.

„Die FernUni macht süchtig!“ zitierte Angelika Rehborn eine Kommilitonin. So zeigte denn auch nach den Worten von Kanzlerin Regina Zdebel die rege Teilnahme der Studierenden an der Feier die „Verbundenheit mit der FernUniversität und die Bedeutung der Phase ‚Studium’“ für das eigene Leben. Nun können sie auch gelassen die Softskills prüfen, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Stellenangeboten von ihren zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten. Genau hierauf ging auch Angelika Rehborn ein: „Ich brauchte Disziplin, Mut, Durchhaltevermögen, strukturiertes Denken… Diese Fähigkeiten kann ich heute einfach abrufen, z.B. wenn ich Stellenanzeigen lese.“

Hagens Oberbürgermeister Jörg Dehm gratulierte ebenfalls zu dem „persönlichen Erfolg“. Ebenso lobte er aber auch die FernUniversität: „Wir in Hagen sind mächtig stolz auf diese Universität, die eine Superarbeit macht!“ Über „Die Universität als Ort der Bildung und Ausbildung“ sprach Prof. Dr. Hubertus Busche, Lehrgebiet Philosophie I der FernUniversität, in seinem Festvortrag.

„Geleistetes vergegenwärtigen“ in Hamburg

Rund 50 Absolventinnen und Absolventen folgten – großenteils ebenfalls mit Angehörigen – der Einladung ins Regionalzentrum Hamburg. „Rituale wie diese Feier sind wichtig, weil sie das Geleistete vergegenwärtigen. Sie zeigen, dass eine Phase im Leben nun abgeschlossen ist und ein neuer Abschnitt beginnt“, unterstrich Regionalzentrumsleiter Dr. Matthias Wilde. Seinen Glückwünschen schloss sich auch FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer an: „Ohne Ihre Eigeninitiative, gutes Zeitmanagement, Flexibilität, Belastbarkeit und Zielstrebigkeit wäre all dies sicherlich nicht möglich gewesen.“

Mit ihrem Festvortrag „Reformfähigkeit zwischen repräsentativer und direkter Demokratie: Der Fall der gescheiterten Hamburger Schulreform“ analysierte Prof. Dr. Annette E. Töller, Institut für Politikwissenschaft der FernUniversität, ein brisantes Thema der Hamburger Lokalpolitik.

Regina Oldenburg-Tietjen nahm das Wort FERN in FernUniversität mit persönlichem Blick auf ihr Studium unter die Lupe: „Das F steht für Familie und Freunde, E für Einsendearbeit, Enthusiasmus und Entbehrung, R für Reisen und N für Neugier auf Neues“, bilanzierte die Absolventin, die auch Mentorin in den Regionalzentren Hamburg und Hannover ist.

Wichtig für Stadt und Region Hannover

Erstmal ehrte das Regionalzentrum Hannover der FernUniversität 21 seiner Absolventinnen und Absolventen mit einer großen Feier. Den offiziellen Teil eröffnete die Leiterin des Regionalzentrums, Dr. Cvetalina Barova-Löffel, mit einer Ansprache. Ihrer Gratulation an die Absolventinnen und Absolventen für die erfolgreich erbrachten Leistungen schloss sich die Prorektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ingrid Josephs, gerne an. In ihren Grußworten würdigten auch der Regionspräsident Hauke Jagau und die Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck die Leistungen der erfolgreichen FernUni-Studentinnen und -Studenten. Beide betonten die große Bedeutung, die die Absolventinnen und Absolventen für die Entwicklung der Stadt und der Region Hannover haben.

Nach dem Festvortrag „Motivation, Ziele, Persönlichkeit: Unterschiede zwischen Freelancern und Angestellten aus psychologische Perspektive“ von Prof. Ingrid Josephs wurden die Absolventinnen und Absolventen in einer festlichen Atmosphäre von der Prorektorin und der Leiterin des Regionalzentrums persönlich beglückwünscht.

Mit Björn Hobus, heute Mentor im Regionalzentrum Hannover, kam auch ein ehemaliger Student der FernUniversität zu Wort, als er auf sein Studium in Hagen zurückblickte.

Gerd Dapprich | 08.12.2011
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