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FernUni-News - Berichte

Genauso schön wie ein Tagungshotel

Bildungsherberge der Studierendenschaft der FernUni ist größer geworden

Es ist fast so, als wenn man ein Tagungshotel betritt. Die Bildungsherberge der Studierendenschaft der FernUniversität ist größer geworden. Auf insgesamt knapp 1000 qm Nutzfläche befinden sich jetzt 29 modern und gemütlich eingerichtete Zimmer, drei mit modernster Technik ausgestattete Seminarräume und Büros. Genau vor einem Jahr hat das Projekt „Erweiterungsbau“ begonnen. Zur Einweihung hat der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der FernUniversität am vergangenen Samstag (3. September) eingeladen. In unserer Bildergalerie haben wir einige Momente der Feier und Bilder von den neuen und „alten“ Räumlichkeiten festgehalten.

Mehr Zimmer und Seminarräume

Jochen Blumenthal, AStA-Vorsitzender, stellte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung von Bildung heraus: „Nur mit dem entsprechenden Wissen können wir verstehen, wer wir sind und was unsere Existenz ausmacht. Nur mit Wissen können wir den technischen Fortschritt beherrschbar machen und Konflikte lösen“, nannte er zwei Beispiele. Die FernUniversität spiele als Institution für lebenslanges Lernen dabei eine entscheidende Rolle. Ebenso die Bildungsherberge, in der die Fachschaften zum Beispiel regelmäßig Seminare für FernUni-Studierende anbieten.

Jochen Blumenthal, AStA-Vorsitzender

„Ich freue mich sehr, dass wir durch den Erweiterungsbau nicht nur mehr Studierenden und Bildungsinteressierten eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit bieten, sondern auch unser Seminarangebot ausweiten können“, so Blumenthal, der sich bei allen Beteiligten der Studierendenschaft für deren Unterstützung und Mitwirken an diesem Bauprojekt bedankte. Sein besonderer Dank galt den Studierenden Jens Schulz-Rehborn, Thomas C. Wöllmer (einer der Geschäftsführer der Bildungsherberge) und Achim Thomae (Prokurist) für ihren außerordentlichen Einsatz.

Bildungsherberge ist Ort des Austausches

FernUni-Rektor Prof. Dr. Ing-Helmut Hoyer gratulierte der Studierendenschaft zum Erweiterungsbau der Bildungsherberge. „Sie haben nicht nur eine Herberge zum Wohlfühlen geschaffen. Dies ist auch deshalb ein wichtiger Ort für die FernUniversität, weil unsere Studierenden hier miteinander in Kontakt treten, sich austauschen und Wissen weitergeben.“ Diesen Ball nahm René Röspel, SPD-Bundestagsabgeordneter für Hagen, auf und wünschte der Bildungsherberge in diesem Sinne auch für die Zukunft „immer offene Türen, volle Betten und eine gute Kommunikation“.

Die Bildungsherberge der FernUni-Studierendenschaft

Träger der Bildungsherberge sind alle Studierenden der FernUniversität, sie wird aus den Beiträgen zur Studierendenschaft finanziert. Das Geschäftsführungsteam bilden Annette Lapinski, Thomas C. Wöllmer, Jochen Blumenthal und Achim Thomae als Prokurist.

Gebaut wurde die Bildungsherberge im Jahr 2001 und bietet seitdem Studierenden und Angehörigen der FernUniversität eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit in Campusnähe. Für die Selbstverpflegung steht eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung.

Ein Einzelzimmer kostet 20 € für die erste Übernachtung und 15 € für jede weitere.
Die Kosten für ein Doppelzimmer belaufen sich auf 25 € für die erste Übernachtung und auf 20 € für jede weitere.

Mit dem Erweiterungsbau, in dem sich auch die Büros der Bildungsherberge und des AStA befinden, stehen jetzt insgesamt 29 Zimmer zur Verfügung, von denen fünf behindertengerecht eingerichtet und gleichzeitig als Doppelzimmer nutzbar sind (für Studierende mit Betreuungsperson).

Die Erweiterung besteht aus zwei Etagen im selben Gebäude, die vorher dem Studieninstitut Südwestfalen gehörten und von der Studierendenschaft gekauft wurden. Im Zuge der Sanierung dieser beiden Etagen wurde auch die gesamte Fassade der Bildungsherberge mit einem Vollwärmeschutz und automatischen Elektrojalousien ausgestattet. Der Standard entspricht damit der Energieeinsparverordnung 2009.

Neu erworben hat die Studierendenschaft auch eine Parkfläche vor dem Gebäude der Bildungsherberge, so dass jetzt ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nach einer Neukonzipierung der Außenanlagen und der Lichtquellen sieht das Gelände jetzt nicht nur freundlicher aus, es ist auch sicherer geworden – ein Resultat des Sicherheitskonzepts, das der Studierendenbeirat mit der Hagener Polizei besprochen und umgesetzt hat.

Manuela Feldkamp | 07.12.2011
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