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Die 1.000 überschritten

Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität

Die Vorstandsmitglieder stehen im Halbkreis vor einer weißen Wand. Die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität

"Die 1000er-Grenze ist erstmalig überschritten“, berichtete Geschäftsführer Hans-Peter Rapp-Frick auf der Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität (GdF) am 4. Mai im Arcadeon in Hagen. Auf 1017 ist die Zahl der Mitglieder im Jahr 2009 angewachsen. 613 Mitglieder sind Alumni der FernUniversität.

Sie engagieren sich im Absolventenkreis der GdF, der im vergangenen Jahr u.a. der Universitätsbibliothek eine Holzskulptur des Hagener Künstlers Karl-Friedrich Fritzsche stiftete. Die Förderung von Absolventinnen und Absolventen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Freundesgesellschaft. Sie unterstützt etwa die Alumni-Feiern in den Studienzentren und stiftet Förderpreise beim Dies Academicus der FernUniversität.

Ihre Förderstruktur will die Freundesgesellschaft darüber hinaus ab 2010 stärker auf bestimmte Schwerpunktbereiche konzentrieren und dadurch insbesondere ihr Engagement für Studierende, Alumni sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler noch deutlicher hervorheben. Bereits jetzt finanziert sie ein dreijähriges Stipendium für eine Dissertation am Promotionskolleg der Ernsting’s Family-Stiftungsprofessur für Soziologische Gegenwartsdiagnosen. „Die Förderung von Fernstudien in Mittel- und Osteuropa sowie der Internationalisierung des Fernstudiums sind weitere Schwerpunkte“, ergänzte Schatzmeister Dr. Kai Wilke den Geschäftsbericht von Hans-Peter Rapp-Frick.

Drei Jahrbücher liegen auf einem Tisch und überschneiden sich dabei etwas. Das gemeinsame Jahrbuch von FernUniversität und GdF

Im neuen Format und mit einem neuen inhaltlichen Konzept ist 2008 das gemeinsame Jahrbuch der FernUniversität und der Gesellschaft der Freunde erschienen. Als „absolut lesenswert und sehenswert“ stellte es der Vorsitzende der GdF, Klaus Hacker, vor. Das Jahrbuch zeigt wichtige Entwicklungen und Projekte aus Wissenschaft und Verwaltung, stellt neue Studiengänge und in den folgenden Ausgaben nacheinander die einzelnen Fakultäten vor. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät macht den Anfang.

Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer begrüßte ebenfalls „die weitere Möglichkeit, die FernUniversität in der Öffentlichkeit vorzustellen“. In seinem Jahresrückblick stellte er u.a. das neue regionale Betreuungskonzept für die Studierenden sowie die neuen Entwicklungen in der Forschung vor. Mit vier neuen Förderlinien unterstützt die Hochschule die fachgebundene Forschung. Gleichzeitig plant sie das fakultätsübergreifende Forschungszentrum „eKnowledge Network and Information Center“ im Themenfeld Wissenserwerb und Wissensvermittlung in und mit technikgestützten Wissens-Netzwerken.

Zuvor leitete der Rektor die Wahlen des Vorstands und der Rechnungsprüfer. Die bisherigen Mitglieder und Prüfer hatten sich zur Wiederwahl gestellt und wurden in ihrem Amt bestätigt.

Unter dem Titel „Sieh da, sieh da, Timotheus!“ hielt Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum, Rechtswissenschaftliche Fakultät, den unterhaltsamen und interessanten öffentlichen Vortrag über die wechselseitigen Beziehungen zwischen Recht und Literatur. Am Ende forderte das Publikum sogar eine Zugabe, die Prof. Vormbaum gerne gab. Gekonnt trug er Friedrich Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“, aus der sein Titelzitat stammt, den begeisterten Hörerinnen und Hörern vor.

Gesche Quent | 26.05.2009
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