„Ich sah nur an der FernUniversität die Möglichkeit, ein Universitätsstudium zu absolvieren und gleichzeitig berufstätig zu sein“, sagt Michael Möcker. „Das Studienmaterial an der FernUniversität war so aktuell und gut aufbereitet, dass man in der Praxis immer direkt gesehen hat, wo und vor allem welche Dinge falsch laufen“, berichtet Dr. Erwin Hoffmann. Beide sind Absolventen der FernUniversität in Hagen und beide haben gute Erfahrungen mit ihrem Studium gemacht. Sind das lediglich Einzelfälle? „Nein, ganz und gar nicht“, weiß Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer. Wie die neuesten Ergebnisse einer groß angelegten Absolventinnen- und Absolventenbefragung belegen, sind diese positiven Erfahrungen repräsentativ.
Die FernUniversität befragte alle Absolventinnen und Absolventen, die zwischen dem Wintersemester 2004/05 und dem Sommersemester 2009 ihr Studium abgeschlossen hatten – insgesamt 6.134 Personen. 35 Prozent von ihnen beteiligten sich an der Evaluation. „Das ist eine herausragend hohe Rücklaufquote, die zeigt, dass die Alumni sich auch noch Jahre nach dem Abschluss ihrer Hochschule verbunden fühlen“, erklärt Rektor Hoyer.
Fernstudium bringt Karrieresprung
Die FernUniversität in Hagen ermöglicht dank ihres flexiblen Systems ein Studium neben dem Beruf. Eine viel genutzte Aussage, die von den Ergebnissen der Befragung ganz klar untermauert wird. Für die Absolventinnen und Absolventen waren die räumliche und zeitliche Flexibilität des Fernstudiums und die Vereinbarkeit mit anderen Lebensbereichen besonders wichtig. Schließlich waren neun von zehn Teilnehmenden während ihres Fernstudiums erwerbstätig, davon 60 Prozent in einer Vollzeitbeschäftigung. Nach Abschluss des Studiums steigen diese Zahlen sogar noch weiter. Mehr als die Hälfte der vorher Teilzeitbeschäftigten gehen hinterher ebenfalls einer Vollzeitbeschäftigung nach. Dreiviertel der Nicht-Beschäftigten sind hinterher erwerbstätig.
Im Schnitt waren die Absolventinnen und Absolventen 37,4 Jahre alt. Das passende Alter, um auf der Karriereleiter zu klettern. Und genau dies machen die ehemaligen FernUni-Studierenden auch: Der Anteil der Beschäftigten mit Leitungsfunktion steigt nach dem Abschluss um 18 Prozentpunkte auf 35 Prozent. Dass die berufliche Veränderung mit dem Fernstudium zusammenhängt, ist für die meisten Absolventinnen und Absolventen klar. 71,4 Prozent sagen, „es war ursächlich“ bzw. „hing damit zusammen“. So auch Harald Spiertz, Master of Science in Elektro- und Informationstechnik. Mit seinem FernUni-Abschluss hat er sich erfolgreich auf eine neue Stelle beworben: „Das Studium hat dabei sicherlich großen Eindruck gemacht und mein Profil positiv abgerundet.“
Studienziel Nummer eins: Eröffnen neuer beruflicher Perspektiven
Neben dem formalen Abschlussziel verfolgen die FernUni-Alumni auch persönliche Studienziele. „Das Eröffnen neuer beruflicher Perspektiven“ liegt hierbei mit einem Wert von 1,79 (auf einer Skala von eins bis fünf) an erster Stelle, gefolgt vom „Spaß am Erschließen neuer Wissensbereiche“.
Maren Lil Strelow ist ein typisches Beispiel. Sie hat ihr Studium an der FernUniversität aus den oben genannten Gründen begonnen. Sie fragte sich nach ihrem FH-Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin und dem Eintritt ins Berufsleben „ob das jetzt tatsächlich schon alles war? Ich war doch gerade erst Anfang 20 und wollte nicht stehen bleiben.“ Daher studierte sie parallel zu ihrer Arbeit Wirtschaftswissenschaft an der FernUniversität, wo sie auch promovierte. Mittlerweile arbeitet sie im Anwendungsfeld ihrer Doktorarbeit in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein. Das Studium hat sich gelohnt – sie hat ihre Studienziele erreicht.
So sehen es auch die meisten der befragten Absolventinnen und Absolventen. 88 Prozent von ihnen haben ihre Studienziele „voll und ganz“ beziehungsweise „überwiegend“ erreicht. Lediglich 0,3 Prozent waren der Ansicht, ihre selbst gesteckten Ziele „gar nicht“ erfüllt zu haben.
Hohe Zufriedenheit mit den Studiengängen
Ein weiterer Punkt der Befragung bezog sich auf die Zufriedenheit mit den Studiengängen. Mit 1,91 (ebenfalls auf einer Skala von eins bis fünf) gab es hier einen herausragenden Wert. Um die Einschätzung weiter zu konkretisieren, sollten zudem die drei Teilaspekte „Inhalte und Praxisbezug“, „Kommunikation und Präsenz“ sowie „Struktur und Organisation“ explizit bewertet werden. Alle drei Teilaspekte lagen im positiven Bereich.
Ein kleiner Wehmutstropfen ist allerdings auch dabei: Der „Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel in der Lehre“ geben die Alumni gerade einmal einen Wert von 2,49. Auf den ersten Blick eine enttäuschende Antwort. „Auf den zweiten Blick lässt sie sich jedoch relativieren“, erklärt Rektor Hoyer. „Die Befragung hat 2010 stattgefunden und umfasst die Jahrgänge 2004 bis 2009. Aus heutiger Sicht war die Nutzung neuer Medien zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch nicht optimal. Seitdem haben wir jedoch unser Online-Angebot deutlich ausgebaut und sind einen großen Schritt weiter.“
Hoher Aufwand, hoher Nutzen
„Jeden Morgen um 2.45 Uhr aufstehen, bis 8:45 Uhr arbeiten, dann schlafen bis 13.00 Uhr und danach Lernen fürs Studium.“ So sah über mehrere Jahre das Leben von FernUni-Absolvent Dr. Frank O. Hrachowy aus. „Das war schon sehr hart“, gibt er zu. Eine Umorganisation des Tagesablaufs und eine Einschränkung von Freizeitaktivitäten und Ehrenämtern gehört für die Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen bereits beim Studieneinstieg dazu. Sie ist für viele nötige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Ein Aufwand, der sich jedoch lohnt. Schließlich haben die Teilnehmenden eine große Zuversicht in die Wertschätzung ihres Abschlusses. Daher wundert es nicht, dass acht von zehn FernUni-Alumni die Frage, ob sie aus heutiger Sicht noch einmal ein Fernstudium beginnen würden, mit „auf jeden Fall“ beantworteten.
Hinweis: Die Zitate der Absolventinnen und Absolventen stammen aus früheren Interviews, die nicht im Zusammenhang mit der Evaluation standen.
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