„Meine Wünsche und Vorstellungen haben sich in dem Studium an der FernUniversität zu 100 Prozent erfüllt“, strahlt Ekaterina Gorelchenko, „das Fernstudium war total gut und eine tolle Ergänzung meines russischen Studiums“, freut die 23-jährige sich. Nach ihrem russischen und ihrem deutschen Abschluss erhielt sie eine Praktikantenstelle bei der Firma SARIA Bio-Industries GmbH & Co. Verwaltungs- und Beteiligungs-KG in Selm, die sich verstärkt in Mittel- und Osteuropa engagiert. Ekaterina Gorelchenko hofft sehr, dass sich dabei für sie eine Chance ergibt: „Ob, wie und in welcher Form, das wird die Zukunft zeigen.“
Ekaterina Gorelchenko arbeitet in einem international orientierten Unternehmen
Studiert hat die St. Petersburgerin zunächst an der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen ihrer Heimatstadt mit dem Schwerpunkt Finanzmanagement. Ihr Diplom erhielt sie im Sommer 2006. Bereits 2004 hatte sie sich zusätzlich in das Doppelabschlussprogramm eingeschrieben, das die FernUniversität seit 1999 mit verschiedenen Hochschulen in Mittel- und Osteuropa gemeinsam durchführt, unter ihnen die Petersburger Wirtschaftshochschule: „Mein erstes Studium hatte mich nicht richtig gefordert, ich stellte mir die Frage, was ich in St. Petersburg noch zusätzlich machen konnte.“ Großes Interesse hatte sie an einem deutschen oder französischen Fernstudium: „Finanzen sind ein sehr kompliziertes Thema. Wo entwickeln sie sich am besten?“ fragte sie sich. Europa, so war sie sich sicher, „ist schon ziemlich weit“.
Als sie die Wahl zwischen der Universität Grenoble und der FernUniversität hatte, entschied sie sich für die Hagener Hochschule: „Das Fernstudium war für mich wesentlich vorteilhafter als das abendliche Präsenzstudium der französischen Universität.“ Das FernUni-Angebot war flexibel und entsprach ihrem sehr selbstständigen Lernverhalten: „Das fand ich total praktisch.“ Sie konnte Seminare und Betreuung ganz nach ihren Wünschen wählen und Hilfe dann anfordern, wenn sie sie brauchte. Ganz besonders lobt sie die Unterstützung des Beauftragten der Hagener Fakultät für Wirtschaftswissenschaft für die Kooperationen mit den Hochschulen in Mittel- und Osteuropa, Prof. Dr. Volker Arnold, und des Hagener Prüfungsamtsleiters Dr. Heinz Hoffmann.
„Als international orientiertes Unternehmen benötigt SARIA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die erstklassig ausgebildet sind und die in verschiedenen Kulturkreisen sicher auftreten. Hierfür ist das Doppelabschluss-Programm der FernUniversität eine optimale Lösung“, sagt Uwe Durchfeld, Leiter Controlling, SARIA Bio-Industries GmbH & Co. V+B-KG, Selm
Nach drei Jahren, im Juli 2007, hielt sie auch das Diplom der FernUniversität in ihren Händen: „Das Doppelabschlussprogramm ist eine sehr gute Ergänzung für alle, die schon studieren. Mir hat es umfangreiche Möglichkeiten geboten, um mich weiter zu entwickeln. Wenn man will, kann man es schaffen!“
Die Abschlüsse „aus zwei Welten gibt allen, die sich neben Studium und Arbeit weiter entwickeln wollen viele ganz neue Möglichkeiten – etwas Besseres kann ich mir nicht vorstellen. Man lernt so viel, die Organisation ist perfekt, die Unterstützung von Mentoren und Tutoren klappt prima.“ Insbesondere den Überblick über Europa und seine Finanzverhältnisse, die ihr das Studium vermittelte, lobt sie sehr.
Auch in einer weiteren Hinsicht war das Studium sehr vorteilhaft: Die besten Absolventinnen und Absolventen des Doppelabschlussprogramms haben die Möglichkeit, ein Praktikum in Deutschland zu absolvieren, um ihre wissenschaftlichen Kenntnisse in deutschen Unternehmen praktisch anzuwenden. Die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e. V. engagiert sich durch bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen: Der Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Marl, Dietmar Lutzny, vermittelte Ekaterina Gorelchenko eine Praktikantenstelle bei der Firma SARIA Bio-Industries GmbH & Co. V&B KG in Selm. Seit Januar 2007 ist die junge Russin im Bereich Controlling tätig: „Ich erlebe hier eine spannende Zeit und lerne jeden Tag etwas Neues.“
Diese Abteilung arbeitet mit vielen anderen Bereichen eng zusammen, so erhält sie einen guten Überblick über das Gesamtunternehmen. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören u. a. die Monatsergebnisse von Unternehmensbeteiligungen in Osteuropa, das Investitionscontrolling, Unternehmensbewertung und Risikomanagement. Sie lebt in einem firmeneigenen Appartement in einer interkulturellen Wohngemeinschaft. Hat die Konzertpianistin („Das mache ich nur als Hobby“) da überhaupt noch Freizeit? Auf jeden Fall genug, um Land und Leute kennenzulernen: „Das gehört einfach dazu.“ In Berlin, Hamburg, Hannover, Rostock, Paris, Wien und Salzburg war sie bereits.
Das Unternehmen will sich in Russland verstärkt engagieren. Ekaterina Gorelchenko hofft sehr, dass sie dabei dort oder hier eine berufliche Chance erhält: „Ein bisschen optimistisch bin ich schon, dass das klappt.“
Die FernUniversität in Hagen wurde am 5. Juli für ihr Doppelabschlussprogramm als „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet. Mehr zu der Auszeichnung und zu der Feier, bei der auch Ekaterina Gorelchenko eine kurze Ansprache hielt, finden Sie hier: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2007/07/06-ak-ldi-preis.shtml
„Ich erlebe hier eine spannende Zeit und lerne jeden Tag etwas Neues“, freut sich Ekaterina Gorelchenko über ihre Arbeit
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de