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Neuer Professor in der Psychologie: Dr. Wolfgang Mack

Unterstützung für den Aufbau des Bachelorstudiengangs

Wie funktioniert das Gedächtnis? Wie kombiniert man Lerneinheiten optimal, dass man die Inhalte gut behält? Mit unter anderem solchen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Wolfgang Mack. Seit dem 1. Januar 2008 vertritt er am Psychologischen Institut der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften das Lehrgebiet Allgemeine und Pädagogische Psychologie. Er wird nicht nur Ansprechpartner für lernpsychologische Fragen sein, sondern auch im Institut für Psychologie beim Aufbau des neuen Bachelorstudiengangs Psychologie tatkräftig mitwirken. Das bekräftigte Mack auch bei seiner Ernennung durch den Rektor.

Mack vertritt das Grundlagenfach Allgemeine Psychologie sowie das Anwendungsfach Pädagogische Psychologie, die beide mit Modulen im neuen Studiengang vertreten sein werden. Daneben sind gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen erstellt Module und Kurse für den Studiengang geplant. Mit Fragestellungen beispielsweise, wie sich Lernprozesse steuern lassen, sind auch Verbindungen zu Forschungsbereichen z. B. des Instituts für Bildungswissenschaft und Medienforschung vorstellbar. Für Rektor Hoyer ein Feld für interessante Kooperationsmöglichkeiten.

Seine Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Gedächtnis, Genese und Struktur des autobiographischen Erinnerns, Aufmerksamkeit und Handeln, Aufbau und Erhaltung selbst gesteuerten Lernens, Evaluation von Lernerfolg sowie in den Bereichen der Philosophischen Psychologie (philosophy of mind) wird Mack natürlich auch in Hagen fortführen. Das Labor des Instituts für Psychologie soll im Februar fertig gestellt sein.

Prof. Mack wurde 1961 in Baden-Württemberg geboren, hat in Würzburg Psychologie studiert und wechselte nach der Diplomprüfung 1990 zum Promotionsstudium an die Ludwig-Maximilian-Universität München. Das Thema seiner Dissertation (1995): „Intelligenz und Expertiseerwerb. Empirische Studien zur Kompetenzentwicklung bei Kfz-Mechanikern“. An der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt arbeitete er seit 1996 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie und zuletzt im Sonderforschungsbereich „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“. Für seine Habilitation (2002) mit dem Thema: „Die Wahrnehmung kleiner Anzahlen und die Entwicklung des Zahlenverständnisses beim Kleinkind“ erhielt Mack den Habilitationspreis der Hermann Willkomm-Stiftung.

Susanne Bossemeyer | 05.03.2008
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